Jedes Haustier mit einem elektronischen ID auszustatten ist beinahe so, als ob jedes Tier seinen eigenen Pass hätte. RFID-Transponder sind klein wie ein Reiskorn und können unter der Haut der meisten Haustiere implantiert werden. So ermöglichen sie eine dauerhafte Identifikation und verbessern die Chancen, dass entlaufene Tiere ihren rechtmäßigen Eigentümern zurückgegeben werden. Nach der Implantation kann der RFID-Chip für die einfache Verwaltung von Gesundheitsdaten und medizinischer Vergangenheit des Tieres verwendet werden.
Die elektronische Kennzeichnung von Haustieren wurde in einigen Regionen Europas bereits in den frühen 90er Jahren eingeführt, und Tierärzte, Züchter, Hundevereine sowie weitere Einrichtungen haben schnell die Vorteile dieser neuen Technologie erkannt. Heute wird das „Microchipping" als zuverlässigste und effizienteste Möglichkeit für die Identifikation und Wiedervereinigung von Haustieren angesehen und Regierungen sowie Tierschutzorganisationen weltweit haben Gesetze verabschiedet, die diese elektronische Kennzeichnung von Haustieren vorschreiben.
Beispiele für Länder, in denen die elektronische Kennzeichnung von Tieren vorgeschrieben ist:
- Kennzeichnung von Hunden und Katzen mit RFID-Technologie ist vorgeschrieben in Kanada (seit 2005), Israel (seit 2005) und Japan (seit 2004)
- Kennzeichnung von Hunden und Katzen mit RFID-Technologie ist vorgeschrieben in einigen Regionen in Polen (seit 1998), in Serbien (seit 2006), in Slowenien und Spanien (seit 1990) und in der Schweiz (seit 1994; seit 2007 landesweit)
- Kennzeichnung von Pferden mit RFID-Technologie ist vorgeschrieben in Belgien (seit 2002), Dänemark (seit 2001) und in den Niederlanden (seit 2001)
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